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POMMERNLAND IST ABGEBRANNT: MARIA KERNS LEBENSERINNERUNGEN Teil 1 und 2

● Vor 100 Jahren, am 4. April 1917, wurde meine Mutter Maria Kern geboren. Sie hat mir 2002 ihre Jugenderinnerungen erzählt - diese Aufzeichnungen stehen seit Jahren auf meiner Website zur Verfügung. Jetzt habe ich ihre späteren Ergänzungen in den bekannten Text integriert und um einige Abbildungen erweitert - vor allem habe ich aktuell im Anhang eine ganze Reihe von Briefen aus der Zeit 1938-41 gesammelt - sie dokumentieren die Verlobung 1938 und die ersten Kriegsjahre.

TEIL 1 - JUGENDJAHRE IN POMMERN

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● Außerdem erscheint hier erstmals der zweite Teil von Marias Erinnerungen: Die Geschichte ihrer Flucht 1945 habe ich aus den vielen Bruchstücken ihrer Erzählungen rekonstruiert. Dieser Bericht geht über in den beschwerlichen Neuanfang nach dem Krieg. Auch aus dieser Zeit haben meine Eltern zahlreiche Briefe aufgehoben, die jene harten, aber doch optimistischen Jahre bis 1950 in vielen Einzelheiten illustrieren.

TEIL 2 - FLUCHT UND NEUANFANG

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ALEXANDER KERNS LEBENSERINNERUNGEN Teil 5

● Ein Jahr (März 1945 bis März 1946) hat Alexander Kern als Kriegsgefangener in amerikanischen und britischen Lagern verbracht. Seine Stimmung war geprägt von wütender Hilflosigkeit und der realen Angst, an Hunger zu sterben. Dennoch gab er die Hoffnung auf Heimkehr nie auf. Beeindruckend ist der Einfallsreichtum, mit der die zur Untätigkeit verurteilten Gefangenen aus dem Nichts Beschäftigungsrituale entwickelten, um nicht völlig abzustumpfen. Dazu hat mein Vater etliche Belege aus dem Lager mitgebracht und ausführlich kommentiert. Eindeutig spricht aus Vaters Bericht die Traumatisierung der Kriegsteilnehmer, und er beendet seinen in den 1980er-Jahren ergänzten Bericht mit einem kompromisslos pazifistischen Appell.


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ALEXANDER KERNS LEBENSERINNERUNGEN Teil 4

● Seine Weltkriegsteilnahme als Sanitätsfeldwebel - die prägenden Erlebnisse an der russischen Front und im besetzten Frankreich - hat Alexander Kern schon 1949 beschrieben. Aber auch seine etliche Jahrzehnte später in diesen Bericht eingefügten Kapitel zeigen das klare Feindbild von damals - ich vermisse sein Bemühen, sich in die Situation der damaligen Gegner hineinzuversetzen, wie es uns Nachgeborenen heute sicher sehr viel leichter fällt. Doch ich verzichte in meinem Vorwort bewusst auf den Versuch, entsprechende Äußerungen und Passagen einzuordnen - das kann der Leser selbst leisten.

Bei der Niederschrift wünschte sich Alexander Kern, dass jemand in einem Buch die Verdienste der Sanitätseinheiten für die Nachwelt festhalten würde. Er notierte dann nachträglich im Manuskript, dass dieses Buch 1952 erschienen ist: "Die unsichtbare Flagge" des damals sehr beliebten Schriftstellers Peter Bamm. Bamm hat als Arzt und Major den Krieg selbst erlebt. Sein Bericht über den Albtraum an der Front aus Sicht des Betroffenen liest sich in zahlreichen Passagen so, als ob er mit Alexander Kern in derselben Einheit gedient hätte. Bamm bestätigt und objektiviert damit Kerns Erlebnisse, hatte aber als Einheitsführer einen besseren Überblick über die Vorgänge in der deutschen Wehrmacht. Insofern ist sein Buch eine wichtige Ergänzung zu Kerns Text, weil es die nötige Einordnung und Reflexion der Stimmungslage und Erlebnisse bietet, aber auch die humanitären Fragestellungen während des Vormarsches und Rückzuges der Armee intensiver analysiert. Dies als Empfehlung für die ergänzende Lektüre des Bamm-Buches.


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BERTHA FLEMMINGS TAGEBUCH

● Vor 188 Jahren, am 1. August 1828, begann meine 17-jährige Ur-Urgroßtante Bertha Flemming Tagebuch zu führen. Die Tochter des Leiters der Dresdener Blindenanstalt starb bereits mit 22 Jahren, doch ihre Aufzeichnungen haben seitdem alle Lesergenerationen so fasziniert, dass sie bis heute im Original erhalten blieben. Ihr Manuskript liegt jetzt vollständig entziffert vor - ich habe die Abschrift durch geografische, historische und familiäre Anmerkungen sowie zahlreiche Abbildungen (zum Teil aus Berthas Nachlass) ergänzt. So entsteht ein intensives Zeitbild aus dem Dresden der Biedermeier-Ära - die privaten Gedanken und Nöte einer jungen Frau, die sich mit leidenschaftlichen Gefühlen in die Welt ihrer geliebten Romanheldinnen einlebt und diese als Vorbild nimmt, während sie mit ihrer realen Umwelt hadert. Es geht um protestantisch strenge Erziehung, unerfüllte Liebe und den traumatischen Tod etlicher Verwandten und Freunde, wodurch in Bertha schon früh eine starke Todessehnsucht wächst - auch dies ein Gefühl, das in der damaligen Literatur ständig auftaucht. Bertha starb dann wenige Monate nach ihrer Hochzeit, gerade als sie wider Erwarten doch noch das große Glück gefunden hatte.

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ALEXANDER KERNS LEBENSERINNERUNGEN Teil 6

● Himmelfahrt 1988 kehrte Alexander Kern als 77-jähriger Pensionär für einen Tag in seine Heimatstadt zurück und erlebte den Gottesdienst in der St.- Laurentii-Kirche. Dies nahm er zum Anlass, seine Organistentätigkeit von 1946 bis 1973 Revue passieren zu lassen - die Orgelmusiken, die Komponistentätigkeit, den Aufbau des Kirchenchores, die aufwändige Renovierung der Kirche 1961/62, berufliche Schwierigkeiten. All das belegt er mit einer Fülle von Originaldokumenten. Dieses Kapitel ist nicht öffentlich - der Link kann bei mir angefordert werden.

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Zum Inhalt:

Annettes Herz schlägt indisch: Sie liebt Bollywood und vergöttert Superstar Shah Rukh Khan. Garys Herz schlägt indianisch: Er träumt von einer Pilgerreise zu den Drehorten der Karl-May-Filme in den weißen kroatischen Karstbergen.
Das Kino verbindet die beiden ebenso wie die Begeisterung für ihren Stadtteil an der Außenalster, im grünen Herzen der Metropole Hamburg: Von der Dachterrasse genießen sie einen Ausblick, für den andere buchstäblich Millionen zahlen.
Annettes und Garys Glück könnte perfekt sein. Doch ein dunkles Geheimnis droht ihre Liebe zu zerstören.

Eine Frau zwischen unmöglichen und möglichen Männern, ziemlich besten Freundinnen, unausstehlichen Kindern, altersweisen Dementen und philosophierenden Papierkörben.

Eine Hamburger Liebesgeschichte zwischen Bombay und den Schluchten des Balkan.


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Eine heimliche Hauptrolle im Roman spielt der Hamburger Alsterpark. Begleiten Sie uns auf einem Spaziergang rund um die Außenalster und durch die Jahreszeiten:

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aus DIE ZEIT - 28. Juni 2012