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FELDPOSTNUMMER 41530

● Am 2. März 1943 starb Hans Gottfried in einem Kriegsgefangenenlager in Wolsk an der Wolga, 520 km nordwestlich von Stalingrad. Er ist nicht mit uns verwandt, niemand aus unserer Familie kannte ihn, kein Foto ist von ihm überliefert. Doch sein Schicksal, das nur aufgrund einer Hand voll Briefe und Dokumente skizzert werden kann, wirkt eindringlicher als mancher ausführliche Kriegsbericht, lässt uns ahnen, was seine Mutter Marie durchmachen musste: Der Sohn 1943 vermisst, sie selbst im Sommer 1943 in Hamburg ausgebombt, in Eger/Sudetenland bei Verwandten untergekommen, um dann 1945 von dort vertrieben zu werden.

Mein  Bruder hat Marie Gottfried in den 1970er-Jahren kennen gelernt, als er  Zivildienst in dem Hamburger Altersheim leistete, wo Frau Gottfried zurückgezogen ihren Lebensabend verbrachte. Als sie starb, gab es niemanden, dem man den spärlichen Nachlass hätte übergeben können. So fand der dünne Umschlag mit den Gottfried-Briefen den Weg zu mir. Und so kann ich sie mit dieser kurzen Dokumentation vor dem Vergessen bewahren.

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ELISABETH FLEMMINGS LEBENSERINNERUNGEN

TEIL 1 - Memoiren

●  Meine Urgroßmutter Elisabeth Flemming (1861 - 1938) blickt in ihren  Lebenserinnerungen als 70-Jährige auf ihre Kinderjahre, Ausbildung und  Ehe zurück - und das mit einer erstaunlichen Fülle anschaulicher  Details, wenn man bedenkt, dass die geschilderten Ereignisse damals 40  bis 60 Jahre zurücklagen. Wir erfahren von der unbeschwerten Kindheit  auf dem Gut Falkenhagen, die mit dem Tod des Vaters August Lohmeyer jäh  endete: Elisabeth war zehn und musste sich jetzt in der Enge der neuen  Wohnung in Detmold sehr umgewöhnen. Nach der pädagogischen Ausbildung in  Wolfenbüttel heiratete sie den Pastor Hugo Flemming - um bereits sieben  Jahre später mit 29 Jahren Witwe zu werden ... mit einer winzigen  Witwenrente und vier kleinen Kindern. Mithilfe ihrer Mutter und der  zahlreichen Geschwister hat sie dieses schwere Leben gemeistert. Ein  sicher nicht untypisches Schicksal im 19. Jahrhundert, getragen von  wilhelminischen Idealen, Gottvertrauen und eisernem Durchhaltevermögen,  das auch ihre Kinder und Enkel nachhaltig beeinflusst hat.

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TEIL 2 - Dokumente
●  Urgroßvater Hugo Flemming wurde nur 37 Jahre alt - er hatte keine Zeit,  Memoiren zu verfassen. Aber viele seiner Briefe sind überliefert und  schildern nicht nur seinen ausgeprägten Familiensinn, sondern auch  seinen Humor, der ihn selbst in seinem langen Sterben nie verlassen hat.  Ganz nebenbei erfahren wir eine Menge über den Alltag im Pastorat - das  Heranwachsen der Kinder, Krankheit, der Umgang mit Angestellten, der  intensive Austausch mit den Eltern und Geschwistern und das anstrengende  Pensum des Pastors, das schon bald über Hugos Kräfte ging. Die  erhaltenen Briefe ergänzen also Elisabeths Erinnerungen quasi im  Originalton, niedergeschrieben im Moment des Geschehens, sie  illustrieren Pflichten und Gefühle eines Ehepaars, das sich mit großer  Leidenschaft seiner dörflichen Gemeinde im niedersächsischen Kolenfeld  widmete. Die Abschriften der kompletten Originaldokumente habe ich in  diesem separaten Anhang gesammelt.

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POMMERNLAND IST ABGEBRANNT
MARIA KERNS LEBENSERINNERUNGEN Teil 1 und 2

● Vor 100 Jahren, am 4. April 1917, wurde meine Mutter Maria Kern geboren. Sie hat mir 2002 ihre Jugenderinnerungen  erzählt - diese Aufzeichnungen stehen seit Jahren auf meiner Website  zur Verfügung. Jetzt habe ich ihre späteren Ergänzungen in den bekannten  Text integriert und um einige Abbildungen erweitert - vor allem habe  ich aktuell im Anhang eine ganze Reihe von Briefen aus der Zeit 1938-41  gesammelt - sie dokumentieren die Verlobung 1938 und die ersten  Kriegsjahre.

TEIL 1 - JUGENDJAHRE IN POMMERN

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● Außerdem erscheint hier erstmals der zweite Teil von Marias Erinnerungen: Die Geschichte ihrer Flucht 1945  habe ich aus den vielen Bruchstücken ihrer Erzählungen rekonstruiert.  Dieser Bericht geht über in den beschwerlichen Neuanfang nach dem Krieg.  Auch aus dieser Zeit haben meine Eltern zahlreiche Briefe aufgehoben,  die jene harten, aber doch optimistischen Jahre bis 1950 in vielen  Einzelheiten illustrieren.


TEIL 2 - FLUCHT UND NEUANFANG

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MEIN HERZ SCHLÄGT INDIaniSCH

Zum Inhalt:

Annettes Herz schlägt indisch: Sie liebt Bollywood und vergöttert Superstar Shah Rukh Khan. Garys Herz schlägt indianisch: Er träumt von einer Pilgerreise zu den Drehorten der Karl-May-Filme in den weißen kroatischen Karstbergen.
Das Kino verbindet die beiden ebenso wie die Begeisterung für ihren Stadtteil an der Außenalster, im grünen  Herzen der Metropole Hamburg: Von der Dachterrasse genießen sie einen  Ausblick, für den andere buchstäblich Millionen zahlen.
Annettes und Garys Glück könnte perfekt sein. Doch ein dunkles Geheimnis droht ihre Liebe zu zerstören.

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Eine  heimliche Hauptrolle im Roman spielt der Hamburger Alsterpark. Begleiten Sie uns in meinem eigenen Video auf einem Spaziergang rund um die Außenalster und durch Vivaldis Jahreszeiten:

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